Sonnige Aussichten dank TYFOCOR® LS®

Mit der Sonne heizen

Wenn Sie fünf Liter Wasser in einen schwarzen Plastiksack füllen, ihn in die Sonne legen und ein paar Minuten warten, dann können Sie mit dem Wasser warm duschen. Eine Solarthermie-Anlage arbeitet nach dem gleichen Prinzip. Reines Wasser aber darf dort nicht rein.

Deutschland ist ein Sonnenland. Gewusst? Naja, vielleicht gehört, aber – kurzer Blick aus dem Fenster – bestimmt nicht geglaubt. Statistisch gesehen scheint in Deutschland pro Jahr durchschnittlich ca. 1.500 Stunden lang die Sonne und das bedeutet: Pro Quadratmeter erhält Deutschland immerhin 50 % der Strahlungsintensität, die auf die Sahara trifft.

Ganz ehrlich: Das hätten wir früher auch nicht gedacht – bis man uns vor 35 Jahren bat, eine spezielle Wärmeträgerflüssigkeit für Solarthermie-Kollektoren zu entwickeln. So haben wir uns berufsmäßig für das Thema „Sonne“ interessiert und dabei ein hochspannendes Arbeitsfeld entdeckt.

Solarthermie für Jedermann

Insgesamt führt die Solarthermie in Deutschland zwar noch ein Schattendasein, angesichts steigender Energiepreise aber wird sie nach und nach beliebter. Und es ist erstaunlich, was Solarthermie leisten kann:

Am Südpol zum Beispiel liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei minus 55 Grad Celsius. Eine auf dem Dach der Georg-von-Neumayer-Station, der Überwinterungsstation der deutschen Antarktisforscher, installierte Solarthermie-Anlage sorgt dafür, dass man in den Laboren bei angenehmen 20 Grad Celsius arbeiten kann. Natürlich nur im lichtreichen Sommer, aber immerhin.

Bei der Solarthermie wird die Strahlungsenergie der Sonne in Wärme umgewandelt. In Privathaushalten wird sie in der Regel zum Heizen und Duschen verwendet, im Industriebereich gibt es noch viele weitere Anwendungen wie z. B. die Prozesswärme.

Solarthermie: wie funktioniert das eigentlich?

Von der Idee her ist Solarthermie keine „große Sache“: Sonnenstrahlen treffen auf einen Absorber, eine wärmeleitende, gut absorbierende Fläche, an der flüssigkeitsführende Rohre aus Kupfer oder Aluminium befestigt sind. Die kühlere Flüssigkeit nimmt die Wärme auf und leitet sie weiter. Soweit alles sehr unkompliziert – sollte man meinen. Ist es aber nicht. Denn wie gut eine Anlage arbeitet, hängt zum einen von der Wärmeleitfähigkeit des Absorbermaterials ab und zum anderen von der Wärmekapazität.

Am schnellsten fließt reines Wasser. Jedoch würde dies zu Korrosion in der Anlage führen. Außerdem würde es im Winter frieren, sich ausdehnen und die Leitung zerstören. Das Gleiche kann passieren, wenn die Solaranlage im Sommer von der Sonne zwar beschienen, die Wärme aber nicht abgeleitet wird, weil die Heizung im Sommer nicht arbeitet oder die Warmwassertanks voll und „auf Temperatur“ sind.

In diesen Fällen heizt sich die Anlage auf: Flachkollektoren auf bis zu 200 Grad Celsius, bei Vakuumröhrenkollektoren können es sogar 300 Grad Celsius werden.

Gebraucht wird deshalb eine Flüssigkeit, die eine hohe Wärmekapazität hat, im Winter nicht einfriert, die Leitungen vor Korrosion schützt, sich mit sämtlichen Metall- und Dichtungsmaterialien verträgt, unentzündbar und ungiftig ist. Zudem muss die Flüssigkeit natürlich noch alterungsbeständig sein.

Denn wenn handelsübliche Fluids altern, entstehen in Abbaureaktion fast immer korrosive Komponenten – und die bekommen keiner Solaranlage.

Die Lösung heisst

TYFOCOR® LS®

Unsere Entwickler haben es geschafft und das optimale Solarfluid entwickelt: TYFOCOR® LS®. Wir sind sehr stolz darauf, dass dieses Produkt mittlerweile in den größten Solarthermie-Anlagen Europas für den Wärmetransport sorgt und alle namhaften Hersteller auf unsere Produktqualität setzen.

ZUM PRODUKT

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